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Timo

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Annika

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Ich

Der letzte Bericht von mir ist ja nun auch schon eine gute Weile her. Ich werde nun aber endlich alles zusammen fassen und euch alles erzählen, was ich auf meiner Reise erlebt habe. Leider sind einige Bilder abhanden gekommen und auch noch nicht vorhanden. Daher werden es weniger Bilder es veranschaulichen als ich gerne hätte. Zum Glück sind überhaupt einige Bilder entstanden, denn ich bin nicht so ein Typ von Mensch, der alles per Kamera fest hält. Doch Timo war schlau und fotografierte einige Eindrücke.
Ja zu letzt habe ich davon geschrieben, wie Annika und ich in Freiburg angekommen sind. Nach einigen Tagen sind wir nach Kiel getrampt und dann bin ich mit dem Zug nach Itzehoe. Dort bin ich eine Woche bei Sven-Erik geblieben und Timo kam auch bald dazu.
Den 19. August sind wir dann nach Lübeck, wo ich mir auch meine bessere und heiß geliebte Gitarre gekauft habe. Dort sind wir zwei Nächte bei meiner Cousine Iris geblieben. Den 21.8 gings nach, Fulda dort haben wir ein zwischen Stopp gemacht - Übernachtung im Kolbing-Hotel. Den Tag darauf kamen wir nur bis Pfortzheim. Wir hatten unheimlich viel Pech. Wir nahmen eine Baustelle mit, einen schönen dicken Umweg und eine so gut wie nicht befahrene Straße in die beschissenste Richtung. Na ja. Dann war es auch schon dunkel und wir dachten uns, hey wir zelten auf einem Acker beim Gewerbegebiet. "Det var da hygelig!" Das soll soviel heißen wie: "das war doch gemütlich". Die erste Nacht mit Timo im Zelt! (dieser Absatz ist hauptsächlich für Timo geschrieben, um ihn ein wenig zu ärgern) Also schlimm ist es eigendlich nicht, aber er hat 1. stinke Füße 2. er brauch zu viel Platz und 3. er ist ein Wurschtler (ihr wiaat hoffendlich alle was ein Wurschtler ist, oder?). Ich war es nicht gewohnt diese drei Dinge in betracht zu nehmen, denn Annika hat diese drei besonderen Merkmale nicht. Okay, ich will nicht sagen wir hatten nie stinkende Füße oder so... aber na ja, letzt endlich, wir haben diese wunderbare Nacht auf dem super angenehmen huppeligen Boden gut überstanden.
Am nächsten Tag bin ich nach Freiburg alleine weiter getrampt. Diese Strecke war ja dann nicht mehr sio weit und ich hatte ein gutes Gefühl, dass ich nicht wieder Pech habe. Timo durfte nicht mit nach Freiburg, weil er einige Wochen zuvor dort gearbeitet hat und er als Wandergeselle seine Regeln schön fleißig einhält.
Ich habe mich aus dem Hospitalityclub mit Nicole verabredet. Also auf nach Freiburg. Um 11 Uhr kam ich an der Ausfahrt "Freibug Nord" an. Dort hat mich ein Spanier heraus gelassen (dat war ne Tour, er konnte überhaupt kein Deutsch, englisch oder Französisch). Ab da dachte ich mir nach Freiburg zu laufen. So kam es, dass ich erst um 15:00 Uhr beim Münster ankam. Ich schätze ich bin so ca 12 oder 13 Kilometer gelaufen. Ich war froh als ich in meiner Tasche noch Salzstangen dabei hatte, die mir ein Tag zuvor drei nette Kinder geschenkt haben, als wir vor dem Kaufladen saßen. Bei Nicole haben wir uns es richtig nett am Abend gemacht. Am nächsten Tag musste ich wieder los. Termin in Offenburg. Timo treffen und weiter auf Tour. Wir sind über den Reihnmünster mit der Reihnfähre nach Frankreich rüber gefahren. Und dann von Kaff zu Kaff nach Louterbourg getuckert. Dort haben wir Freunde besucht Pia, Christian und den kleinen Erik. Bei ihnen sind wir zwei Tage geblieben. Danach ging es spontanerweise Routenlinie nach Korsika. Wir sind über Jetting-Scheppach für eine Nacht im Zelt geblieben, weiter dann durch Schönenberg, Ursberg, Memmingen. In Memmingen im Kolbinghaus geschlafen. Den Tag darauf kamen wir nur nach Seeg, das liegt im Allgäu. Super klein und super langweilig. Aber dort konnten wir dank Timo auf einem Bauernhof in einem Appartement übernachten. Er hatte die Bauernsfrau nach einer Übernachtung im Heu gefragt und sie gab uns das Appartement. Timo hat eben ein Vorteil mit seiner Kluft und er dachte sich...ich frag ma nach...!
Am nächsten Tag trampten wir durch Österreich mit zwei nette Hamburgerinnen die in Ulm studieren. Sie fuhren uns bis nach Italien Trento. Von dort aus sind wir weiter mit dem Zug bis nach Milano über Verona gefahren. Während einer dieser Fahrten haben wir ein Romäne kennen gelernt er war echt ein lustiger Typ und total schräg. In Milano Nachts 12:00 Uhr angekommen mussten wir eine ganze Nacht auf den nächsten Zug nach Genova warten. Wir hatten vor mit dem Zug am nächsten Tag in Savona anzukommen und dann mit der Fähre nach Bastia / Korsika zu fahren. Doch unser Plan änderte sich......
Wir saßen da und warteten, warteten und warteten. Da trafen wir einen deutschen, der zufällig sich neben uns gesellte. Er hieß Felix, Student in Marburg. Wir kamen ins Gespräch und wir plauderten. Er erzählte von seinem Studenten Leben und von seinem Hoppy. Da Zeigte er uns nebenbei seine tolle hightech Kamera und sein Leptop. Die gebürtigen Italiener schnurrten geschickt noch mal hier und da nach Kippen oder Geld. Na ja und irgendwann, schwupp... da war die Tasche von dem Felix mit allem drum und dran weg! So was ist pech! Aber er war auch ein wenig leichtsinnig mit seiner Tasche umgegangen. Timo und ich hatten ein wenig Spaß an der ganzen Sache (wahrscheinlich lag es mehr an der Übermüdung als an das Geschehene). Wir waren mit bei der Bahnpolizei und nebenbei war für uns schon klar, wir fahren nach Livono. Uns hatte diese anstrengende Aktion gereicht. Livono war zwar teurer von der Fahrt und die Fähre war ebenso teurer, aber ne wir wollten endlich weg von Milano.
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Endlich sind wir um 12:00 Uhr nach einer sehr, sehr langen Zugfahrt in Livorno angekommen und haben die Fähre Corsica ferries um 13:30 Uhr genommen. Die Überfahrt ging genau 4 Stunden. Wir haben dort erstmal schon ein Nickerchen gemacht. Das haben wir uns auch gründlich verdient.
In Bastia angekommen mussten wir noch bis nach Corte trampen. Auf Corsica ist es ein bisschen schwer zu trampen, weil sie meistens nur lieber Einheimische mitnehemen und außerdem sind die Straßen dort nicht so viel befahren. Also man muss viel Zeit und Glück haben, wenn man ein genaues Ziel hat.

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Dies ist bei Corte

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Der Weg zum Nino See

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Der Weg zum Nino See

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Der Weg zum Nino See

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Timo

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Manchmal brauchen harte Wanderinnen auch eine Essenspause

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Die gaaanz wilden Tiere in diesem Land

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Die "zahmen" Wildschweine

Den 30. August genau um ca 21:00 Uhr waren wir also auf der schönen Insel Corsika in der Hauptstadt Corte angekommen. Dort steht eine kleine, süße Holzhütte nur für Wandergesellen und seine Praktikanten zu Verfügung. Wir haben uns ca eine Woche dort aufgehalten. Wir haben Timos Geburtstag gefeiert mit lecker Essen am Lagerfeuer. Wir sind nach Aleria getrampt um am Strand zu baden. Wir haben versucht den Nino See zu besichtigen. Allerdings ist da noch so ein Holperstein im Weg gewesen, dass wir es nicht bis dahin geschafft haben. Wir hatten nämlich vor, den Berg zu besteigen. Allerdings ist der Weg dort hin so weit gewesen, dass wir fast vier Stunden nur bis zum Parkplatz gebraucht haben, wo der Wanderweg zum See erst anfängt. Wir sind dann ein wenig hoch geklettert, aber wir haben gemerkt, dass es ziemlich leichtsinnig ist, unserem Ziel näher zu kommen, da wir mindestens 5 Stunden rauf und runter benötigt hätten und dann noch die lange Fahrt zurück gehabt hätten. Uns hätte keiner mehr mit genommen, da die Straßen whrscheinlich nicht mal mehr in der Zeit befahren wären. Unter anderem wird es im Süden ja sowieso schneller dunkel und das wäre ganz schlecht gewesen. Wir hätten uns dann vielleicht als Wildschweine ausgeben müssen um Unterschlupf bei denen zu bekommen. Aber das wäre auch ein ziemliches Risiko gewesen, so neben ein Wildschwein zu schlafen, ach neee, ich weiß nicht!
Nach dieser Woche sind wir nach Linguizzetta gefahren zu einem Camp (Club Corsicaner). Wir haben dort Arbeit bekommen. wir bekamen ein Bungalow als Unterkunft. Ich habe an der Strand-Bar gearbeitet und Timo in seiner schon bekannten Schreinerei. Ich habe genau 18 Tage dort gearbeitet, dann war die Saison zu Ende. Eigentlich hätte ich noch vier Tage mehr arbeiten sollen, aber in der Bar war Hygiene sowas wie ein Fragezeichein, reingeschrieben in einer veruchten Qualmwolke. Und das konnte ich nicht meh auf mein Gewissen nehmen. Das war einfach kein Arbeitsniveu. Außerdem waren die Abeitszeiten nie geplant sondern sehr spontan und alles zu sehr ungenau und unpräzise. Ich hatte keine lust mehr mich von meiner Cheffin auf den Arm nehmen zu lassen und mir meine Arbeitszeiten aus ihrer Nasenspitze ständig ablesen zu müssen. Pech für sie und ich hatte die Schnauze von dem Club dort voll.
Na gut es gab auch lustige Tage. So ist es ja nicht. Wir haben Stella und Biggi kennen gelernt. Sie haben uns an dem Tag angesprochen, wo wir voll neben unserer Spur waren, da wir ein Tag vorher noch schön Saufen waren. Meine Cheffin hatte ja Geburtstag und das muss man doch feiern...

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Das ist Biggi. Zu ihrem Geburtstag haben wir uns es so richtig gut gehen lassen...

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Das ist Stella

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Bei uns im Bungalow.. wieder mal am Essen zubereiten..

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Das ist auch Biggi

Timo war noch besoffen und ich war totmüde.
Die Armen beiden, mussten uns ertragen.. Na gut ich glaube die hatten auch ihr Spaß. Wir waren ja so daneben, dass man nur noch über uns lachen konnte. Wir haben sie dann auch noch zum Essen in unserem Bungalow eingeladen, dabei sah es aus bei uns, wie im Schweinestall. Timos angebissenes Barguette lag dort noch vom Morgen herum, woran er sich nicht mal erinnern konnte, dass es seins war. Dann war irgentwie alles total verstreut und noch von dem Besäufnis stand alles rum. Außerdem hatten wir eigentlich nicht sonderlich viel zu Essen im Haus, was natürlich nicht so sinnvoll ist, wenn man Personen zum Essen einläd. Na ja, letzt endlich haben wir uns für Bratkartoffeln entschieden und Timo durfte ( okay du musstest es) sie zubereiten und braten. Das alles hat sehr lange gebraucht bestimmt drei oder vier Stunden. Denn unsere Küche war nun auch nicht auf dem neusten Stand. Wir hatten ein Gaßherd und unsere einzige Bratpfanne war zu klein und noch dazu alt und einfach scheiße zum braten. Na ja. Aber Timo sie haben trotzdem geschmeckt! Danke!

Fortsetzung folgt ...




Fortsetzung folgt....

Am 07.10.2007 sind Timo und ich dann von Bastia wieder nach Deutschland geflogen. Wir waren mittlerweile schon echt froh an einem anderen Ort zu kommen. Schließlich haben wir es dort echt lange ausgehalten. Man muss ja nun auch dazu sagen, dass dort teilweise wirklich verrückte Leute Urlaub machen oder so etwas ähnliches. Man weiß nicht so genau ob einige aus Deutschland geflüchtet oder tatsächlich Urlaub machen wollen.... hmm darüber möchte ich nun auch nicht philosophieren, denn das liegt mir nicht so... Wir haben auch nette Leute dort kennen gelernt. So ist das ja nicht! Leider sind die aber auch früher als wir abgereist und so waren wir quasi gezwungen uns mit den Durchgeknallten abzugeben. Außer das Personal, ich meine, die waren ja auch noch ganz okay!
Vorab mussten wir noch regeln, wie die Gitarre das ganze überstehen soll. Ich hatte meine Gitarre schon richtig dick mit Pappkarton eingepackt und dann hatte ich das Glück, dass ein älteres Ehepaar auch nach Deutschland wollte und zwar mit der Fähre. So fragten wir sie, ob sie meine Gitarre mitnehmen könnten. Das taten sie auch und wir vereinbarten einen Tag, wo wir die Gitarre abholen konnten. Ich bekam die Adresse und meine Gitarre blieb nun bei ihnen.
Nun war es so weit. Wir konnten mit anderen Gästen morgens um sechs Uhr mitfahren. Das war also kein Problem. Ca. 15 Kg wog mein Rucksack. Timo´s Sachen waren so bei 7,5 Kg.
So gegen 10:30 Uhr oder etwas später (denn der Flug hatte Verspätung) kamen wir in Stutgart an. Na das war doch geschafft.. Von da aus sind wir nach Tübingen getrampt. Termine, Termine! Wir trafen uns bei der Lena mit Daniel. Er kam gerade aus Irland...
Bei der Lena konnten wir übernachten. Vielen Dank an Lena 
Am nächsten Tag ging es dann Richtung Marxell das liegt bei Karlsruhe. In Marxell hatten wir den Termin wegen meiner Gitarre. "Na dann mal los", dachten wir, "das schaffen wir doch an einem Tag". Nun das war nicht so! Wir hatten Pech! Wir sind über Friedensstadt gefahren und sind dann letztendlich in Gernsbach gelandet. Wo wir nur noch mit dem Zug dort ihn kamen. Erst haben wir unseren Bäuchen ein leckeres Essen gegönnt. Ääähm ich meine es waren Schwäbische Maultschen...oder so...! In dem Restaurant haben wir ein nettes Ehepaar kennengelernt. Wir durften an ihren Tisch sitzen, weil die anderen Tische alle voll waren. So wurde das echt noch ein netter Abend. Später versuchten wir dann ein Hotel aufzufinden. Eins haben wir erstöbert, aber es war einfach zu teuer und so haben wir uns ein schmuckes Plätzchen auf einer Wiese gegönnt. Zelt auf - wir rein - und gut' Nächtle! Am nächsten morgen wars schon ziemlich frisch, aber wir sind ja nicht zimperlich. Ich fands schon gut, dass wir nicht noch neben einer Kuh aufwachen mussten. Na ja, dafür hatte ich einen Esel neben mir (das war Timo) hihi .
Wir sind dann schön zum morgentlichen Frühstück im Hotel von dem vorigen Abend gegangen. Denn uns wurde ein Frühstück von der Cheffin des Hauses spendiert. "Na dann - dachten wir uns - hau rein". Ich habs dann n bisschen übertrieben... es endete damit, dass ich mindestens 4 Brote, 2 oder 3 Brötchen, zwei kleine Kännchen Kaffee (dabei bin ich nichtmal eine Kaffeetrinkerin), Müsli in jeder Variante, Johgurt, Saft, Saft, Saft mmmh und noch viele, schöne, leckere Dinge mehr... kugelrund war ich dann alle male und mir war ein bisschen schlecht (ich meine nach so einer Mahlzeit darf einen ja auch ein wenig schlecht sein, oder?). Laufen konnte ich dann auch nicht mehr so gut mit meinem Rucksack aber sonst war alles okay. Na gut Timo, ich hab dir die ganze Zeit die Ohren vollgejault, dass ich doch lieber hätte weniger essen sollen, das mein Bauch gleich platzt und ja gut, normal laufen war einfach nicht mehr drinne. Sorry, manchmal is es halt n bisschen schwer für mich NEIN zu sagen. Ach so, Leute, glaubt mal nicht ich würde immer so viel fressen! Außerdem bin ich noch normalgewichtig. Auch wenn Timo anderer Meinung ist, aber er hat auch genau son Bauch wie ich, nä!!!
Also nach diesem lecker-schmecker Schmaus am Morgen trampten wir dann weiter durch jedes kleine Käffchen nach Marxell und holten meine Gitarre ab. Glück gehabt, wir konnten gleich mit nach Ettlingen mitgenommen werden und sind dann von da aus nach einem langen Fußmarsch durch die Stadt nach Karlsruhe gefahren. Von da aus gings dann weiter nach Heidelberg, wo wir die liebe Biggi und die liebe Stella besucht haben. Endlich nach laaanger S-Bahn fahrt hin und wieder zurück (weils so schön is..), bei Biggi angekommen, gab es dann gemeinsames Essen. Das ist so Tradition bei uns, immer wenn wir uns sehen, wird gegessen. Na ja nun wars sowieso Essenszeit. Ich war wirklich sehr gut bedient von dem Morgen und habe dann auch tatsächlich nicht mehr viel runter bekommen (kann man ja kaum glauben, aber es war wirklich so!). Trotz dem, die selbst gemachte Pizza war sehr lecker! Abends gings dann auf ins Nachtleben Heidelberg. Natürlich mussten Biggi und Stella nächsten Tag zur Uni, aber die Partymäuse sinds gewohnt (hab ich mir sagen lassen....).
Am nächsten Tag haben wir uns mit den beiden und Esta (Stellas Mitbewohnerin) verabredet und sind zum Pircer gegangen. Dort habe ich mein Pircing stechen lassen. An dem Tag kam auch Daniel aus Tübing angereist. Abends waren wir noch bei Stella und Esta eingeladen. Dort hatten wir es dann auch noch schön gemütlich. Ich hoffe doch das machen wir noch mal  vielleicht ja dann bei mir?...
Am 11.10 sind wir abgereist. Mit der S-Bahn raus aus Heidelberg und dann ein netter Fußmarsch Richtung Leimen. Von dort aus zur Heidelberger Raste. Da hieß es dann erstmal grobe Richtung Frankfurt a. M. wir kamen bis zur Raste Bergstr. dann die Raste Siegburg die kurz vor Köln ist. Dort haben wir uns getrennt nach einem großen hin und her. Ich bin weiter nach Aachen gefahren. Timo und Daniel sind die Strecke zurück getrampt.

In Aachen so gegen 22 - 23 Uhr angekommen wollte ich mir erstmal ne Bleibe suchen. Ich hatte daran gedacht eine Jugendherberge auffindig zu machen. Ich sprach ein Passanden an und er beschrieb mir ein Weg. Dieser war aber nicht der Richtige und ich war komplett falsch, wie sich es dann herausstellte als ich ein Ehepaar nach dem Weg fragte. Nun letztendlich habe ich bei denen schlafen können. Sehr nett! Wirklich sehr nett! Die beiden haben sich sehr viel Mühe gegeben, mir am nächsten Tag eine Bleibe zu finden. Ich habe über Hospitalityclub Stefan angefragt und er sagte mir zu. So kam ich in seine nette WG und lernte gleich ein paar Leute mehr kennen. Herzlichen Dank für die Unterkunft, hat mir gut gefallen. Stefan hat mir Aachen schmackhaft gemacht, was aber auch bei so einer schönen Stadt nicht so schwer ist. Aber die Erzählung von dem Teufel und dem Hügel hat mich schon beeindruckt! Unter anderem haben wir auf dem Dach von seiner Wohnung übernachtet. Das war auf jeden fall mal was anderes als am Strand schlafen oder in son super kleinen Zelt oder, oder, oder.... Soll man mal gemacht haben!
Am 14.10 bin ich dann mit einer Mitfahrgelegenheit nach Lübeck gefahren zu meiner Cousine Iris. Um sieben Uhr morgens sind wir endlich nach 7 Stunden fahrt angekommen. War ich froh, dass ich nicht Fahrerin spielen musste....
In Lübeck war ich genau eine Woche, wo ich mich nochmal mit Timo und Daniel getroffen habe. Nach dieser Woche ging es nach Kiel zu Annika. Mittwochs waren ein Daniel und ein Torben (zwei Freunde von Annika) auch noch da und wir waren noch so richtig lecker Feiern! "Dat war jut!" - just dance all the night! - war Daniels und mein Motto!
Am 24.10 bin ich mit den beiden nach Nordfriesland gefahren. Von Bredtstedt aus wars dann ja nicht mehr so weit zu mein Eltern. Ca. 17:00 Uhr bei ihnen angekommen gab es ein freudiges Wiedersehen mit Schmatza, dicke Umarmungen, Kaffee und Kuchen und natürlich viiiiiiel zu erzählen!

Nun bin ich immer mal hier und da Flensburg - Kiel, Kiel - Flensburg. Mal wieder schnell nach Itzehoe und zurück. Mittlerweile habe ich auch ne Bleibe gefunden und der Umzug steht bevor.

Ich wünsche mir nun selbst ganz viel Glück für die Zukunft. Schön was, dass man sich selbst beglückwünscht, oder wie? Das mache ich auch immer zu meinem Geburtstag. Nein... Scherz! Aber das könnte man ja mal in Überlegung ziehen... hmm.. is ja noch n bisschen hin!

Reise ist nun vorbei, vinito, THE END OF THE STORY ABOUT ME AND MY WONDERFULL LIFE!.....oder so ähnlich!

Eure Berijofski !!!!